Loughborough travel blog

Old Harry Rocks 1 (Jurassic Coast)

Old Harry Rocks 2 (Jurassic Coast)

Old Harry Rocks 3 (Jurassic Coast)

Coast near Lulworth 1 (Jurassic Coast)

Coast near Lulworth 2 (Jurassic Coast)

Durdle Door 1 (Jurassic Coast)

Durdle Door 2 (Jurassic Coast)

Torquay 1

Torquay 2

Torquay 3

Dartmoor National Park 1

Dartmoor Ponys

Dartmoor National Park 2

Clapper Bridge: Dartmoor National Park

Aussichtspark "The Hoe": Plymouth

Plymouth 1

Plymouth 2

Plymouth 3

Plymouth 4

Ebbe in Mevagissey

Mevagissey 1

Mevagissey 2

Mevagissey 3

Mevagissey 1 Stunde später (Flut kommt)

Lizard Point 1

Seelöwe: Lizard Point

Lizard Point 2

"Oster"-Hase: Lizard Point

Lizard Point 3

Falmouth 1

Falmouth 2

St. Michael's Mount 1

Weg nach St. Michael's Mount bei Ebbe

St. Michael's Mount 2

Blick von St. Michael's Mount nach Marazion

Minack Theatre

Aussicht Minack Theatre 1

Aussicht Minack Theatre 2

Land's End 1

Land's End 2

Land's End 3

Land's End 4

Land's End 5

Land's End 6

Land's End 7

St. Ives 1

St. Ives 2

St. Ives 3

St. Ives 4

St. Ives 5

Newquay 1

Newquay 2

Newquay: The House in the Sea

London: Westminster Abbey

London: Big Ben

London Eye

London: Millenium Bridge

London: The Shard

London: Tower Bridge

London: Tower


Über Ostern bekam ich Besuch von Zuhause. Gemeinsam mit meiner Mutter und meiner Schwester reiste ich durch Devon und Cornwall im Südwesten Englands.



Tag 1: Heathrow - Jurassic Coast - Torquay


Wir trafen uns um 8.45 in London Heathrow. Ich kam mit Zug (5.40 Uhr ab Loughborough) und U-Bahn dort hin, meine Familie flog 7.00 ab Zürich los. Das Wiedersehen freute mich sehr!

Vor London Heathrow fuhren wir mit dem Mietauto los. Der im Voraus gefürchtete Linksverkehr war schliesslich noch das kleinste Problem. Etwas mehr Mühe bereiteten mir die bis zu 5-spurigen Kreisel (inkl. Ampeln im Kreisel...) in den Städten, das etwas breitere Auto auf den teils sehr engen Strässchen und die Vollautomatik des Autos (Wieso sagst du mir, ich solle "P" einlegen, wenn ich doch losfahren will? Ach so, die Türe ist offen?! Na, sag mir doch das gleich!).

Unser erster Halt: Old Harry Rocks am Anfang der Jurassic Coast. Es brauchte zwar einige Umwege, bis wir den zugehörigen Parkplatz und den richtigen Wanderweg endlich gefunden hatten, doch es lohnte sich allemal.





Zweiter Stop an der Jurassic Coast: Durdle Door. Dieser bekannte Felsbogen ist sehr eindrücklich. Die Bucht gleich nebenan war ebenfalls wunderschön. Nun zeigte sich zumindest teilweise auch endlich die Sonne und sorgte für sehr schöne Stimmungen.





Unsere Unterkunft hatten wir in Torquay gebucht, also mussten wir nun (es war schon etwa 7 Uhr) noch 2h bis nach Torquay fahren, wo wir bis um 21.00 Uhr hätten einchecken sollen... Dank unserem tollen Navigationsgerät (in England sind die Postleitzahlen direkt einzelnen Gebäuden bzw. ganz kleinen Gebieten zugeordnet und das Navigationsgerät führt einem direkt zur eigegebenen Postleitzahl => echt toll, könnte man sich in der Schweiz auch mal überlegen, dann müsste man nicht immer mühsam Adressen eingeben) fanden wir das Hotel schnell und schafften es nur 5 Minuten zu spät dort anzukommen.



Tag 2: Torquay - Dartmoor Nationalpark - Plymouth


Der Ostersonntag begann mit der alljährlichen "Osternäschtlisuechete", diesmal im Hotelzimmer :-). Danach erkundeten wir das schöne Torquay, eine Künstenstadt mit südlichem Flair, die gerade so gut in Südfrankreich, Spanien oder Italien sein könnte.





Der Dartmoor Nationalpark, den wir anschliessend besuchten, stellte für mich eine grosse Herausforderung dar. Die Strassen waren sehr eng (und unser Auto nicht gerade schmal). Die entgegenkommenden Autos sah ich jeweils erst im letzten Moment (wegen der vielen Kurven) und sie fuhren häufig sehr rasant an mir vorbei (ja, man darf schon 40mph (ca. 60kmh) schnell fahren, aber das heisst nicht, dass man es überall und immer umsetzen muss...). Der Park war landschaftlich sehr schön, geprägt von weiten Wiesen, unzähligen Schafen, gelb blühendem Ginster, Mauern (für die Feldtrennung statt Zäune), Flüsschen, Brücken, etc. Zudem leben dort die Dartmoor-Ponys praktisch frei, d.h. es kann durchaus vorkommen, dass sie unbekümmert quer über den Parkplatz laufen...





Dieses Mal trafen wir etwas früher im B&B ein und hatten sogar noch Zeit, Plymouth zu erkunden. Die Aussicht vom Park "The Hoe" ist sehr schön. Sonst überzeugte uns Plymouth nicht so sehr, vielleicht auch weil das Hafenviertel von Partygängern (am Ostersonntag?) überströmt war. Andererseits fanden wir (ausser die Pubs in dem eben erwähnten Hafenviertel) so gut wie kein offenes Restaurant...





Tag 3: Plymouth - Mevagissey - Lizard Peninsula - Falmouth

Am Montagmorgen planten wir einen kurzen Shoppingtrip in Plymouth ein. Danach ging es los Richtung Cornwall. Zuerst besuchten wir den wunderschönen Fischerort Mevagissey mit seinen vielen bunten Häusern. Da gerade Ebbe war, lagen die Boote im hinteren Teil des Hafens komplett im Trockenen.





Danach ging es weiter zum Lizard Point, dem südlichsten Punkt Grossbritanniens. Wir hatten viel Glück und sahen sowohl Hasen (Osterhasen?) als auch einen Seelöwen im Wasser. Zudem genossen wir die wunderschöne Abendstimmung an diesem landschaftlich reizvollen Ort und warteten auf den Sonnenuntergang. Wir dachten, dass die Sonne hier vielleicht über dem Meer untergehen könnte. Leider drehte sie sich aber in der letzten halben Stunde noch so weit nach Westen, dass das nicht möglich war. Aber warte, oder vielleicht doch? Zwar nicht von dem Punkt aus, an dem wir beobachteten, aber als wir wieder zurück nach oben zum Parkplatz liefen, war es plötzlich möglich, über den im Weg stehenden Hügelzug hinweg zu sehen und dahinter ging die Sonne doch tatsächlich im Meer (bzw. im Dunst) unter.





Wir übernachteten anschliessend in einem B&B in Falmouth.

Tag 4: Falmouth - St. Michael's Mount - Land's End - St. Ives - Newquay

Am Morgen erkundeten wir zuerst kurz die Stadt Falmouth zu Fuss.





Da wir an diesem Tag viel vor hatten, fuhren wir bald weiter nach Marazion, von wo aus man die Klosterinsel St. Michael's Mount besuchen kann. Da gerade Ebbe war, konnten wir zur Insel rauslaufen. Die Lage dieses Klosters ist spezieller als das Kloster an sich.





Von Marazion zum Land's End die "Küstenstrasse" zu nehmen war keine gute Idee. Einerseits waren die Strassen sehr schmal und die Route führte uns mitten durch die engsten Gassen von Mousehole sowie über kleine Feldwege. Andererseits führte sie auch gar nicht wie erhofft der Küste entlang. Trotzdem erreichten wir irgendwann die Umgebung von Land's End und das nahe gelegene Minack Theatre. Dieses "römische" Theater hat eine wunderschöne Lage direkt am Meer, so dass man, während man sich eine Vorführung anschaut, die ganze Zeit tolle Meer- und Küstensicht hat. Leider konnten wir aber nur (fürs Eintrittsgeld von 1£) von oben aufs Theater runterschauen.





Auf der Hauptstrasse (ja, wir haben etwas gelernt...) ging es weiter bis zum Land's End, dem südwestlichsten Punkt Grossbritanniens. Die Küsten präsentierten sich bei diesem tollen Wetter sehr schön. Schade ist einzig, dass dieser landschaftlich sehr schöne Punkt durch doofe "Touristenattraktionen" (wie z.B. 4D Kino, Arthur’s Quest, o.ä.) verhunzt wird.





Am späteren Nachmittag fuhren wir noch nach St. Ives, eine wunderschöne Stadt an der Nordwestküste von Cornwall. Hier erlebten wir ein typisch englisches Klischee: Während wir in Jacken und teilweise mit Handschuhen herumspazierten, waren die Engländer rotgebrannt in Badekleid und barfuss am Strand zu sehen...





Nach einem intensiven Tag trafen wir müde in Newquay ein.

Tag 5: Newquay - Heathrow - London - Loughborough

Am letzten Tag stand uns die lange (4.5h) Rückfahrt nach London Heathrow bevor. Doch zuerst erkundeten wir bei tollem Wetter Newquay. Besonders fasziniert waren wir vom "House in the Sea", welches auf einem alleinstehenden Felsen gebaut ist und nur durch eine kleine Hängebrücke mit dem Festland verbunden ist. Wer könnte dort wohl wohnen? Eine berühmte Persönlichkeit vielleicht? (Eine anschliessende Internetrecherche hat ergeben, dass man das Haus als spezielle Ferien- oder Wochenendunterkunft für viel Geld mieten kann.) Tja, dann eben nicht.





Die lange Rückfahrt war für mich als Fahrer sehr anstrengend. Der Verkehr nahm stark zu, je näher wir den grossen Zentren (Bristol, London) kamen und ich habe gefühlte Tausend Lastwagen überholt... Obwohl wir gedacht haben, dass wir genügend Zeit eingerechnet hatten, wurde es am Schluss dann trotzdem noch knapp, damit meine Mutter und Schwester ihren Flug noch erwischten.


Da mein Zug zurück nach Loughborough erst spät Abends fuhr (weil die Tickets dann viel billiger sind), hatte ich noch Zeit einen Spaziergang durch London zu machen. Während es nach und nach immer dunkler wurde, lief ich von Westminster bis zur Tower Bridge. Ich war erstaunt, wie viele Jogger/innen mir auf dieser Strecke entlang der Themse begegneten.





Auf dem Weg zum Bahnhof erwischte ich dann aus Versehen noch die falsche U-Bahn, aber das Missgeschick hatte zum Glück keine grösseren Auswirkungen, so dass ich den Zug doch noch pünktlich erreichte. Erschöpft, aber mit vielen neuen Eindrücken kam ich um 23.30 Uhr wieder zu Hause an.



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