Mandy goes to Australia travel blog

 

 

 

 




Nach unserem Segelausflug wollten wir wieder einmal wandern gehen und wo kann man das besser als im Eungella Nationalpark? – dem Park wo man am besten Schnabeltiere sehen kann?????????? Gesagt getan, eine Stunde saßen wir am Wasser und haben auf den Fluss gestarrt bis es uns zu dumm wurde. Auf gings also in den Regenwald zum Wandern. Nach dem Mittagessen haben wir uns mit Stühlen bewaffnet ans Ufer gesetzt und wieder haben wir nichts gesehen. Auf ging es in das, im Reiseführer angepriesene und einzige Café. Auf dem Weg dahin fanden wir eine große schwarze Schlange vor, die Steffi fast aber auch nur fast überfahren hatte. Wir sind natürlich, blond wie wir sind, ausgestiegen um sie uns genauer anzuschauen. Als wir zurückliefen schlängelte die 1/1/2 m lange Schlange geradewegs zischend auf uns zu. Als ich den roten Bauch sah vielen mir auch die ganzen Geschichte, Beschreibungen und Warnungen wieder ein. Alles was wir noch machten war rennen. Denn die „Common black red bellied snake“- die rotbaeuchige Schwarzotter ist eine der Giftigen….

Im „Hideway“ Café roch es nicht nur seltsam überall stand auch Kitsch und Plunder herum. Im Garten gab es Schmetterlinge und Vögel aus Glasperlen und Plasteblumen“ blühten“ auf dem Balkon. Steffi und ich sind gerade noch am Lästern über die knochige Hexe die im Hexenhäuschen Kaffee und Kuchen verkauft, als diese uns auf Deutsch begrüßt. (Das passiert uns in letzter Zeit viel zu häufig- das schlechte Karma?!)

Die Hexe stammt aus Braunschweig und hatte schon bessere Tage (jünger, mehr fett auf den Knochen und ohne Botox) gesehen, das konnten wir alles aus den ausgestellten Zeitungsauschnitten entnehmen. Beim Bezahlen kam dann auch die Überraschung wie sie doch die Touris ausnimmt…

Voller Hexenkuchen geht es ein letztes Mal zum Schnabeltier gucken und siehe da wir sehen es, wüssten wir es nicht besser könnte es auch ein Bieber sein ;)

Am Abend beim Kochen fällt mir glatt der Löffel aus der Hand als ein riesiges (Steffi hat sich schlapp gelacht – 50 cm großes) Opossum am Palmenstamm neben dem Grill hing. Es war dunkelbraun mit weißen Ohrenspitzn hatte einen Schwanz der genausolang war wie der Körper und eine rosaner Nase. Ja ich weis das hört sich niedlich an… Aber wer hat noch nichts von Mosteropossums gehört???

Beim Aufwaschen haben wir dann einen kleinen grünen Frosch aus dem Wasserbecken verscheucht und auf dem Rückweg noch 2 weiter Opossums (eins hing kopfüber vom Palmenstamm, das andere inspizierte unser Grill) gesehen.

Und dem nicht genug aus dem Busch kam ein ohrenbetäubendes Geschrei und ein flying Fox – eine Art riesen Fledermaus- kam uns um die Ohren geflogen.

Ich weiß ich bin ein Schisser. Aber so viele Tiere an einem Tag und dann noch mein derzeitiges Glück…





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