Lisa and Ines South America Trip 2009 travel blog

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


In unserem Reisefuehrer haben wir eine Dschungel Lodge entdeckt die sich recht gut angehoert hat, also haben wir uns entschieden uns fuer ein paar Tage in die Wildniss zu begeben. Leider war das nicht so einfach, da wir an einem Sonntag in Leticia angekommen sind und schon am naechsten Tag dorthin aufbrechen wollten. Da der Sonntag Halloween war, waren auch hier alle mit Feiern beschaeftigt und kein Touragent ging ans Telefon. Wir hatten schon erwarter niemanden mehr zu finden, als das Schicksal sich mal wieder eingeschaltet hat und wir auf der Strasse von einem netten Kolumbianer angesprochen wurden, der jemanden kannte, der jemanden kennt, der nochmal jemanden kennt, der uns dort hin bringen koennte. So laeuft das hier eben, jeder kennt immer irgendwie jemanden der zufaellig gerade eine Loesung fuer das aktuelle Problem hat :-)

Ziemlich ueberstuerzt wurde dann alles arrangiert und wir machten uns gleich auf den Weg in eine kleine brasilianische Stadt am Amazonas in der wir am naechsten Morgen abgeholt werden sollten. Vorher mussten wir uns aber noch den Ausreisestempel von Kolumbien besorgen, da Leticia die kolumbianische Grenzstadt von Brasilien ist. Da wir morgens erst den Einreisestempel bekommen hatten, war der Stempelverteilerbeamte etwas ungluecklich, da man die beiden eigentlich nicht am gleichen Tag bekommen kann. Sonst saehe es so aus als ob er Drogenschmugglern hilft ueber die Grenze zu kommen. Nachdem wir ihn davon ueberzeigt hatten, dass wir keine kolumbianischen Kokskoenige und auch keine Drogenschmuggler sind hat er uns den Stempel dann schliesslich doch in den Pass gedrueckt und wir konnten uns auf den Weg machen. Atalaia del Norte, das Kaff aus dem wir am naechsten Tag abgeholt werden sollten, liegt schon im tiefsten Dschungel und ich hatte das Gefuehl, dass Touristen sich nur selten dorthin verirren. Kaum angekommen hatten wir schon eine Horde Brasilianer am Rockzipfel die uns alle ihre Hilfe anbieten wollten. Ist ja nett gemeint gewesen aber irgendwann wird das einem dann doch zuviel. Also, in ein billiges Hotel eingecheckt, die ganze Nacht geschwitzt wie bloed, am naechsten morgen um 7 Uhr aus dem Bett gequaelt um wie vereinbart um 8 Uhr am Treffpunkt zu sein. Schwerer Fehler, wir wussten eigentlich schon dass die eh zu spaet kommen wuerden, aber brachten es nicht uebers Herz uns auch ein bisschen mehr Zeit zu lassen, was uns dann mit 3 saftigen Stunden Wartezeit gedankt wurde. Irgendwann sind wir dann aber doch, 110km weiter Flussabwaerts und ein paar Stunden spaeter in der Dschungel Lodge angekommen und die hat unsere Erwartungen bei Weitem Uebertroffen:

Holzhuettchen mit Palmendach, wunderschoene Zimmer, gutes Essen und jede Menge Haengematten und das alles am Ufer des Amazonas Mitten im Dschungel! Wir waren Wandern im Regenwald, haben rosa Flussdelfine gesehen und waren Piranhafischen und bei Nacht Krokodile spotten aber das werdet ihr dann alles in meinen Bildern sehen!

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After consulting our travel guide, we decided to vanish into the jungle for a few days. Unfortunately it wasn´t that easy to get a hold of the jungle lodge people (after all it is the jungle) because we arrived on a sunday in Leticia and it was also Halloween so everyone was otherwise involved...We half expected not to be able to go as someone started talking to us on the street and he, of course, knew someone who knew someone, who knew someone who could get us to the lodge. That´s what I call the bushphone :-)

Within an hour, everything was organized and we were headed to some little brazilian village in the middle of nowhere that was arranged to be our pick up point for the next day. A minor obstacle on the way to this little town was the columbian immigrations official: he wasn´t so happy to give us the exit stamp on the same day he gave us the entry stampe because, according to him that makes it look as if he was helping drugsmugglers. After having convinced him of our innocence, he agreed to give us the stamp and off we go...

When we arrived in Atalaia del Norte that night, I had the strong feeling that there aren´t a lot of tourists passing through this village as we had its entire population following us around 5 minutes after having arrived! Great. Found a cheap hotel, lost all my body liquids sweating all night long and woke up pretty tired at 7 the next morning to be at the arranged pick up point on time at 8am. HUGE mistake. The worst is, already when we got up, we knew that we´ll be waiting around for at least half an hour, but what can you do, being german I have the urgent need to be on time. Finally, we got picked up at 11.00, you know 8.00, 11.00, whatever, it makes hardly a difference to a brazilian. I was not happy, in fact, I was so angry, I was ready to make my way back to leticia and fly straight back home to Germany. I really miss my country sometime :-)

Ines luckily stopped my rant and made me bord the boat to Palmari Jungle lodge, and I really thank her for that. Our expectations did not live up to what an amazing place we discovered in the middle of the jungle:

Little wooden huts with palm roofs, incredibly nice rooms, great food, hammocks everywhere and all of this at the amazonas riverside. We went walking through the rainforest, went kajaking to see pink river dolphins, did piranhafishing and spotted caimans by night - we absolutely loved! Take a look at the pictures...

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