Around the World travel blog

Farmer Jhonny

Farmer Joe

Feigen

Montag morgen

Wir mit Hee-Yong Lee und Min-Gyeung Oh

Mittagspause


In Chamber Flat angekommen ist er erste Eindruck leider auch der richtige, wir sind definitiv im Nirgendwo angekommen und werden hier die naechsten Tage, Wochen, evtl. Monate verbringen.

Unser Zimmer hat zum Glück ne Klimaanlage aber das Haus ist dermassen dreckig, ekelhaft!

Mit im Haus wohnen noch 2 Sued-Koreanische Pärchen und eine deutsche. Im Nebengebäude noch 4 daenische Jungs, die aber morgen abhauen. Wir sollen sie abloesen, komisch ist nur das Verhältnis, 4 gehen 2 kommen.

Liegt wahrscheinlich an unserem Koennen und der Tatsache das wir WIR sind!

Jetzt wird aber erstmal geschlafen, wir muessen morgen um 5 aufstehn!!

Der erste Tag.

Das Aufstehen faellt nicht ganz so schwer wie erwartet. Von der Unterkunft bis zur Arbeitsstaette brauchen, wir mit dem Auto 10min. Dort angekommen erfahren wir das wir, nicht wie bisher angenommen Erdbeeren sondern,

Feigen pflücken. Das Problem hierbei ist leider, das der Saft am Stiel sehr stark auf der Haut brennt, wie wir im Laufe des Tages rausfinden werden und somit langaermlige T-Shirts/Longsleeves und lange Hosen tragen muessen!

Bei 30°C im Schatten!!!!

Gepflückt wird immer von 6 bis 12 Uhr, dann haben wir 2 Stunden lang, wegen der starken Hitze, Pause. Danach muessen wir noch andere Farmarbeit machen, alles was auf ner Erdbeer- Feigen- Himbeerfarm so anfaellt!

Ausser Essen, Arbeiten und Schlafen wird hier die naechste Zeit nicht viel passieren.

Toll!

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Zusammenfassung

So!!! Freitag der 18.03.2011 war unser letzter Arbeitstag. Wir haben insgesamt 5 Wochen durchgehalten!

"Wir werden niemals Farmer werden."

Das Feigen pluecken war in unseren Augen das haerteste. Es war egal was fuer ein Wetter ist, Feigen pfluecken war immer unangenehm. Wenn es am morgen schon heiss war, waren die Baeume noch nass und man hat um 8.00Uhr schon ohne Ende geschwitzt. Wenn es geregnet hat, waren die Blaetter der Baeume noch stundenlang nass und und wir waren schon bevor wir geschwitz haben, nass.

Normalerweise haben wir immer zwischen 30-50kg gesammelt, was nicht gerade viel war. An unserem besten Tag gerade einmal 150kg. Nach 3 Wochen mussten wir dann eine Ansage machen. Entweder nur noch Farmwork oder wir hauen ab! Farmwork war in unseren Augen das kleinere Uebel. Die Arbeit war super anstregend aber wir bekamen 18.50$ die Stunde. Bei ueberwiegend 30Grad mussten wir auf dem Feld stehen und Plastikplanen fuer neue Erdbeerreihen legen, die Wasserversorgug legen und ueberpruefen. Auch kleinere Arbeiten wie duengen, spritzen oder Rasen maehen mit dem Traktor waren angesagt. Die freie Zeit die wir hatten haben wir ueberwiegend mit chillen verbracht. In Chambers Flat war auch mal wirklich absolut nichts los.

Wir mussten meistens von 7.00Uhr bis 18.00Uhr arbeiten und das Highlight war dann zum einkaufen in die Mall zu fahren^^. An einem Sonntag sind wir dann mal nach Brisbane gefahren um Jenny (auch ausm Wendland), eine Freundin von Janis zu treffen. Sie macht Aupair und ihre Family ist verreist. Sie hat uns dann nach unserem Job ein paar Tage zu sich eingeladen.

Unsere Mitbewohner Noah und Nana waren der Hammer. Noah hat so ziemich alles nachgemacht was wir gemacht haben. (Schnauzbart stehen lassen, Wifebeater getragen ect.) Sie waren ueber die westliche Kultur sehr verwundert.

Eigentlich haben wir sie garnicht mitbekommen, da sie sehr zurueckgeogen gelbt haben. Wenn sie nicht gerade gekocht haben, waren sie in ihrem Zimmer.

Koreaner sind super saubere Mitbewohner, sie machen ihren Dreck sofort weg aber wenn z.B. 2 Flecken auf dem Tisch sind machen sie auch nur ihren eigenen weg. Strange!



Advertisement
OperationEyesight.com
Entry Rating:     Why ratings?
Please Rate:  
Thank you for voting!
Share |